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Zürcher Life Science Woche Werde alt und bleibe jung 12. - 18. Mai 2006
Programm: www.lifescience-zurich.ch
Mittagstische von Science et Cité 15.5. bis 18.5. 2006 jeweils um 12 Uhr im bQm
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Die Universität Zürich und ETHZ gingen im Rahmen der gemeinsam organisierten ersten Life Science Woche den Rätseln des Alters auf den Grund. Von der Grundlagenforschung bis hin zur medizinischen Anwendung konnten Besucher und Besuscherinnen Forschung hautnah erleben. Als Beiprogramm lud die Stiftung Science et Cité vom 15. bis 18. Mai 2006 zu insgesamt vier Mittagstischen mit Diskussion ein. Die Themen waren: Lebensstile, Umgang mit Stress, lebenslanges Lernen und Altersperspektiven.
In offenen Gesprächen diskutierten Wissenschafterinnen und Wissenschafter mit dem Publikum. An jede Veranstaltung war eine prominente Persönlichkeit eingeladen, die zum jeweiligen Thema besondere Erfahrungen gemacht hat. Erfahrungen, die in der Regel weder das Publikum noch die Wissenschafter haben.
Medienpartner: Tages-Anzeiger
Programm Mittagstische von Science et Cité 15.5. bis 18.5. 2006 jeweils um 12 Uhr im bQm (Lageplan: www.bqm.li)
Montag, 15. Mai um 12 Uhr Lebensstile im Wandel – von der Rockeroma bis zum Yuppieenkel Wie gestalten Jugendliche und ihre Grosseltern das Leben? Es gibt Lebensstile, die früher typisch für Jugendliche waren, jetzt aber von der Grosselterngeneration gelebt werden. Denken wir nur an den Rockstar Mick Jagger, der bereits Grossvater ist. Andere Grosseltern kennen die Gewohnheiten und Hobbies der jungen Generation kaum. Wie ist heutzutage das Verhältnis der verschiedenen Generationen? Gehen sie gemeinsam snowboarden oder sind den Generationen die verschiedenen Lebenswelten zu fremd? Hat es sich im Vergleich zu früher verändert?
Moderation: Hannes Hug, Schweizer Radio DRS Prof. François Höpflinger, Soziologe, Uni Zürich Dr. med Nicolas Zech, Unispital Zürich Dorothee Guggenheimer, Stadtarchiv St. Gallen Toni Vescoli, Musiker gehört seit den Anfängen zur Schweizer Rockszene und prägte diese in den 60er Jahren mit seiner Band „Les Sauterelles“.
Dienstag, 16. Mai um 12 Uhr Stress im Alltag – wie verschiedene Generationen damit umgehen In allen Altersabschnitten gibt es Stress, der aber unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet wird. Die grösste Suizidrate findet sich unter Jugendlichen. Junge Familien leiden am stärksten unter Armut und dem Stress den Alltag zu bewältigen. Ältere Menschen finden als Arbeitslose keine Stelle mehr. Zudem scheint eine neue Stresskrankheit um sich zu greifen: Burnout. Wie erleben die verschiedenen Generationen Stress? Gibt es verschiedene Ursachen und Möglichkeiten damit umzugehen? Die Eiskunstläuferin Denise Biellmann erlebte als Spitzensportlerin während 20 Jahren Stressituationen im Wettkampfsport. Zudem gewähren WissenschafterInnen Einblicke in Ihre Forschung über Stress.
Moderation: Röbi Koller Dr. med. Kurt Gartmann, Arzt für innere Medizin FMH, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin Prof. Ulrike Ehlert, Psychotherapie bei Stress, Universität Zürich Alard du Bois-Reymond, BSV, Abteilung IV Denise Biellmann, Eiskunstläuferin, mehrfache Weltmeisterin und Schweizermeisterin im Eiskunstlauf gehörte während über 20 Jahren zur Weltspitze.
Mittwoch, 17. Mai um 12 Uhr Lernen – vom Kindergarten bis zur Pensionierung Als Kinder fällt uns das Lernen leichter und im Alter schwerer, ist die allgemeine Meinung. Doch wann sind wir wirklich am lernfähigsten? Derzeit diskutieren wir darüber, ob die Kinder bereits in der Primarschule mehrere Sprachen lernen sollen und wie das Schulsystem sein sollte, damit die Schüler in der PISA Studie gut abschneiden ? Auch im Berufsleben sind wir heute gezwungen zu lernen und uns weiterzubilden. Im Alter wiederum soll Hirntraining für die grauen Zellen unseren Lebensabend verschönern. Wie funktioniert das Lernen und wie sind die Unterschiede in den verschiedenen Generationen? Ein Gespräch über das Lernen von der Kindheit bis ins Alter.
Moderation: Klara Obermüller, Publizistin Prof. Philipp Gonon, Pädagoge Uni Zürich Dr. Mathias Kliegel, Psychologe Prof. Martin Schwab, Hirnforscher César Keiser, Kabarettist, lernte bereits in jungen Jahren seine Kabarettprogramme auswendig und tut es immer noch, zusammen mit seiner Frau Margrit Läubli.
Donnerstag, 18. Mai 12 Uhr 4. Wollen Sie 200 Jahre alt werden? Der Fortschritt in der medizinischen Forschung hat das Durchschnittsalter der Menschen massiv erhöht. Kürzlich entdeckten Forscher das Altersgen von Zellen. Werden wir die Alterung des Körpers irgendwann stoppen können? Und was geschieht dann mit dem Gehirn? Werden wir eines Tages alle an Demenz erkranken, weil der Körper jung bleibt, das Gehirn aber nicht? Der Mittagstisch diskutiert die Fragen, wie alt wir werden können und wie alt wir überhaupt werden wollen. Sollen Frauen mit 70 noch Kinder kriegen können? Mit den Fortschritten in den Life Sciences ergeben sich neue ethische Fragen. Wo liegen die Grenzen der Wissenschaft? Welche Grenzen gibt die Gesellschaft der Wissenschaft?
Moderation: Anke Fossgreen, Tages-Anzeiger Prof. Nikola Biller-Andorno, Biomedizinische Ethik Dr. Ruth Baumann Hölzle, Ethikerin Prof. Michael Hengartner, Molekulargenetiker Dr. Emilie Lieberherr, alt Ständerätin und Stadträtin Zürich, seit den 60er Jahren politisch aktiv, sie engagierte sich in den letzten Jahren vermehrt für Anliegen der älteren Generation.
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