science et cité – wissenschaft und gesellschaft im dialog
Deutsch
science et cité – wissenschaft und gesellschaft im dialog
science et cité – wissenschaft und gesellschaft im dialog
Science et Cité
 
Alph@ Parcours Babylon zurück  vorwärts

Die 20 am häufigsten verwendeten Wörter der deutschen Sprache


 

Die 10 am häufigsten verwendeten Verben der deutschen Sprache


 

Die 10 am häufigsten verwendeten Substantive der deutschen Sprache


 

 

 

 

Jeder Mensch besitzt einen Schatz. Eine Truhe voller Wörter. Die Gesamtgrösse des deutschen Wortschatzes wird je nach Quelle und Zählweise auf 300 000 bis 500 000 Wörter geschätzt. Der Duden enthält 120 000 Stichwörter, gute Redner und Rednerinnen verfügen über einen aktiven Wortschatz von etwa 4000 bis 10 000 Wörtern. Um anspruchsvollere Texte zu verstehen, benötigt man 4 000 bis 5 000 Wörter, in Ausnahmefällen wie bei Goethe (ca. 80 000) auch bedeutend mehr. Für Alltagsgespräche reichen knapp 1 000 Wörter aus. Wenn wir per SMS kommunizieren, brauchen wir noch weniger: 100 bis 200, weil wir uns auf das Allerwichtigste konzentrieren und ein SMS nur 160 Zeichen hat.

 

BRIEF

Verehrteste Daniela, Du machst mich zum glücklichsten Menschen auf der Erde, wenn Du mir erlaubst, Dich heute Abend gegen acht Uhr zu einem romantischen Dîner zu zweit – bei Kerzenschein und mit einem guten Glas Rotwein – einzuladen.

KARTE

Liebe Daniela, ich lade Dich für heute Abend gegen acht Uhr herzlich zu einem romantischen Nachtessen ein. Bist Du einverstanden?

NOTIZ AM KÜHLSCHRANK

Hallo Schatz, wie wärs mit einem feinen Essen heute abend, 20 Uhr?

E-MAIL

Heute gegen 20 Uhr was essen bei mir?

SMS

Mampf, 20 h?

 

 

Jeder Vater hofft, dass das erste Wort seines Kindes «Papa» ist. Mütter hoffen auf «Mama». Meist werden beide enttäuscht und das Kind sagt «Auto» oder «Ball». Das geschieht im Alter von 8 bis 14 Monaten. Mit 18 Monaten kennen die meisten Kinder bereits 50 Wörter. Nun geht es schnell vorwärts. Mit 20 Monaten brauchen sie bereits mehr als 200 Wörter. Ab zwei Jahren verwenden Kinder Alltagswörter, die sie zu Hause gehört haben, und sprechen einfache Zwei-Wort-Sätze. Mit drei Jahren verwenden sie einfache Verben, Präpositionen, Adjektive und Pronomina und bilden häufiger vollständige Sätze. Mit vier bis fünf Jahren ist die Sprache verständlich, aber längere oder komplexere Wörter werden weiterhin falsch ausgesprochen.

  

 

Wenn Menschen miteinander reden, reden sie allzu oft aneinander vorbei, weil sie mit bestimmten Begriffen nicht das Gleiche meinen. Dieses Projekt soll dazu anregen, sich mit Wörtern auseinanderzusetzen. Denn die Sprache brauchen wir zwar täglich – sie ist aber keinesfalls alltäglich. Bücherbons zu gewinnen! Gehen Sie zum Panel «Wortkreationen».

Ausführung: Stiftung Science et Cité www.science-et-cite.ch, Forschungsgruppe meaning.ch (Universität Bern) / Redaktion: advocacy.ch / Grafik: Atelier Poisson, Lausanne