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Die Einwanderung von gebietsfremden Pflanzen- und Tierarten ist kein neues Phänomen, da der Mensch seit jeher Organismen bewusst eingeführt oder ungewollt verschleppt hat. Neu ist allerdings die hohe Dynamik: Durch die schnelle Zunahme des des globalen Waren- und Reiseverkehrs werden viele Arten oft ungewollt und zufällig verbreitet. Dabei werden geographische und klimatologische Barrieren überwunden. Die meisten dieser eingeschleppten Arten sind in ihrer ursprünglichen Heimat im Ökosystem integriert und zeigen sich dort unauffällig, in ihrer neuen Heimat allerdings können sie sich ohne konkurrenzierende Arten stark ausbreiten. Dort verursachen solche «invasive Arten» oft ökologische, ökonomische oder medizinische Probleme. Dies wird auch in Zukunft so bleiben oder gar noch häufiger vorkommen: Durch den gegenwärtigen Klimawandel werden sich wärmeliebende invasive Pflanzen und Tiere bei uns immer leichter etablieren können (z.B. Hanfpalme, Tigermücke). Die wichtigsten invasiven Arten der Nordschweiz werden in dieser Broschüre vorgestellt.
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