Portrait

Dafür steht die Stiftung Science et Cité seit 25 Jahren. 

Science et Cité ist eine national tätige und gemeinnützige Schweizer Stiftung. Mit niederschwelligen und innovativen Projekten fördert sie seit 25 Jahren den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Science et Cité hat den Sitz in Bern, regionale Zweigstellen existieren in der Westschweiz mit dem Réseau Romand Science et Cité sowie im Tessin in Verbindung mit dem L'ideatorio der Università della Svizzera italiana.

Das Réseau Romand

Das Netzwerk ist auf drei Ebenen tätig: Es entwickelt Projekte für die breite Öffentlichkeit, bietet Dienstleistungen für seine Mitglieder und beteiligt sich an der Durchführung von überregionalen oder nationalen Projekten mit Science et Cité.

 

Das L'Ideatorio

Es begann als kleiner regionaler Ableger von Science et Cité, aber im Laufe der Zeit konnte sich das Projekt durch die Zusammenarbeit mit dem Bildungsbereich der Stadt Lugano und der Universität der italienischen Schweiz weiterentwickeln. Diese Synergie ermöglicht es heute, wissenschaftliche Forschung, Schulen und die Öffentlichkeit auf einer gemeinsamen Dialogplattform zusammenzubringen. Zudem betreibt das L'Ideatorio in Cadro ein Planetarium.

Stiftungszweck von Science et Cité

Die Stiftung

  • fördert in der Gesellschaft Verständnis für und Verständigung über Ziele und Wirkungen der Wissenschaft
  • fördert in der Wissenschaft Verständnis für und Verständigung über Anliegen und Bedürfnisse der Gesellschaft durch konstruktiven Dialog
  • will Brücken schlagen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft durch Öffnung der wissenschaftlichen Tätigkeit gegenüber der Allgemeinheit

Die Statuten von Science et Cité

Geschichte

Die Gründung der Stiftung erfolgte 1998 und wurde vom ehemaligen Staatssekretär für Bildung und Forschung, Charles Kleiber, initiiert. Auslöser für die Gründung von Science et Cité war die sogenannte Genschutz-Initiative, welche den «Schutz von Leben und Umwelt vor Genmanipulationen» forderte. Zwar wurde das politische Begehren schliesslich klar abgelehnt, aber der Abstimmungskampf machte deutlich, dass zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ein tiefer Graben bestand: Auf der einen Seite die Forschenden an den Hochschulen und in der Industrie, welche die Gentechnik studieren und für sich nutzen wollten, auf der anderen Seite die Öffentlichkeit mit ihrer oftmals skeptischen Haltung der grünen Gentechnik gegenüber. In dieser Situation sollte Science et Cité als neutrale Schnittstelle den Dialog und damit ein Klima des gegenseitigen Vertrauens zwischen Forschenden und Bürgern fördern.

Seit 1. Januar 2012 ist die Stiftung als Kompetenzzentrum Dialog den Akademien der Wissenschaften Schweiz angegliedert.

Science et Cité ist keine Vergabestiftung, sondern selbst operativ tätig. Die Grundfinanzierung erfolgt über den Bundesbeitrag an die Akademien der Wissenschaften Schweiz. Die Projekte werden über Leistungsvereinbarungen und Projektpartnerschaften finanziert.

 

Organisation

Die Stiftungsorgane sind der Stiftungsrat, die Geschäftsstelle sowie die Revisionsstelle.

  • Der Stiftungsrat ist das oberste Organ von Science et Cité. Er besteht aus mindestens 5 und höchstens 7 Vertretern und Vertreterinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
  • Die Geschäftsstelle besteht aus der Geschäftsführung inkl. den zwei Koordinationspersonen für das Réseau Romand Science et Cité und das Ideatorio im Tessin sowie dem Projektteam.
  • Eine unabhängige, externe Revisionsstelle überprüft jährlich das Rechnungswesen der Stiftung und unterbreitet dem Stiftungsrat einen Prüfungsbericht über das Ergebnis.

 

Uns als Stiftung braucht es mindestens genauso wie damals, wenn nicht noch mehr. Die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung in unserer Gesellschaft ist weiter gestiegen. Umso wichtiger ist es, den gegenseitigen Austausch und das Verständnis füreinander zu fördern.

Philipp Burkard, Geschäftsführer Science et Cité 

Im November 2023 haben wir unsser 25-jähriges Bestehen gefeiert.  

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